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Coronavirus – alle Informationen und Dokumente auf einem Blick

Das Coronavirus wirbelt auch in der Kindertagespflege alle alltäglichen Routinen und Arbeitsabläufe durcheinander. Hier haben wir alle wichtigen Informationen und Dokumente zusammengestellt, die Kindertagespflegepersonen benötigen:

16.02.2021

Ausführlich wendet sich NRW-Familienminister Stamp an Kindertagespflegepersonen und Eltern von Kita-Kindern. Bis zum 21. Februar gilt der eingeschränkte Kita-Betrieb. Bei sinkenden Infektionszahlen beschreibt ein Phasenmodell, wie der Kita-Betrieb bis zum 8. März wieder geöffnet wird.

Schreiben von NRW-Familienminister Stamp an Kindertagespflegepersonen +++ Schreiben von NRW-Familienminister Stamp an Eltern von Kita-Kindern +++ Übersicht Planung für die Kindertagesbetreuung

 

11.02.2021

In einem  Schreiben informiert NRW-Familienminister Stamp, dass der eingeschränkte Pandemiebetrien in den Kinderbetreuungseinrichtungen auch in der Woche vom 15.–19.02. andauert.

 

21.01.2021

Das NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) hat uns zur Weiterleitung folgende Dokumente zur Verfügung gestellt:

Heraustellen möchten wir aus den Schreiben folgende Punkte:

Warum nicht wie im ersten Lockdown die Kinderbetreuung ausschließlich für systemrelevante Eltern und Alleinerziehende geöffnet ist:

„Stattdessen setzen wir jetzt auf Eigenverantwortung und Solidarität der Eltern. Es geht jetzt nicht darum, welchen Beruf Eltern ausüben. Nun geht es darum: Können Eltern Betreuung und Beruf miteinander vereinbaren oder nicht? Kann die Familie die Situation zu Hause noch stemmen oder droht eine Überlastung? Das war mit den beruflichen oder privaten Gründen gemeint. Außerdem wollten wir Kindern den Besuch der Kindertagesbetreuung ermöglichen, für die der Lockdown eine besondere Belastung ist, z. B. weil sie in beengten Wohnverhältnissen leben, unter akuten Familienereignisse und -krisen leiden oder deren Familien sich in strukturellen Notlagen befinden.“

Warum die Betreuungszeiten in der Kindertagespflege nicht pauschal um 10 Stunden gekürzt werden:

„Hintergrund erläutern: Die Reduzierung um 10 Stunden dient dem Zweck, dass in den Kindertageseinrichtungen zur Kontaktreduzierung die einzelnen Gruppen strikt voneinander getrennt und das Personal nicht – wie sonst üblich – gruppenübergreifend eingesetzt wird. In der Kindertagespflege wird ohnehin in kleinen, familiären Gruppen und mit einer fest zugeordneten Kindertagespflegeperson betreut. Zum Vergleich: In der Kindertagespflege werden maximal 5 bzw. in der Großtagespflege 9 gleichzeitig anwesende Kinder betreut, in Kindertageseinrichtungen sind es bis zu 25 Kinder pro Gruppe und in der Regel mehrere Gruppen pro Einrichtung.“

Eigene Kinder der Kindertagespflegepersonen ausdrücklich gestattet:

„Um einerseits die Kindertagesbetreuung für Kinder und Familien mit dringendem Betreuungsbedarf aufrechtzuerhalten, andererseits die Betreuung eigener Kinder sicherzustellen und zur Kontaktreduzierung beizutragen, können Kindertagespflegepersonen ihre eigenen Kinder in den meisten Fällen in der Kindertagespflege mitbetreuen. Wie sinnvoll ein solches Vorgehen ist, hängt immer auch vom Einzelfall ab, wie zum Beispiel vom Alter der betreuten und der eigenen Kinder und davon, welche spezifische Unterstützung und Förderung die Kinder jeweils benötigen. Handelt es sich bei den eigenen Kindern um Schulkinder, ist auch zu berücksichtigen, inwiefern der Distanzunterricht mit dem Alltag der Kindertagespflege vereinbart werden kann. Grundsätzlich ist es jedenfalls zulässig, dass Sie als Kindertagespflegepersonen Ihre eigenen Kinder mitbetreuen.“

Den VAMV NRW erreichen viele verzweifelte Anrufe von Kindertagespflegepersonen und von Eltern. Es ist in dieser Situation kaum möglich Lösungen zu finden, die allen gerecht werden. Wir bedauern sehr die schwierigen Situationen, vor die zur Zeit  Kindertagespflegepersonen und Eltern gestellt werden.

Behalten Sie die Nerven, melden Sie sich gerne, wir haben ein offenes Ohr.

 
 
18.01.2021

Die NRW-Landesregierung hat Eltern dazu aufgerufen, ihre Kinder möglichst nicht in Betreuungseinrichtungen zur Verringerung des Infektionsgeschehens bezogen auf das SARS-CoV-2-Virus, zu bringen. Um das zu ermöglichen, wird das Kinderkrankengeld  im Jahr 2021 um zusätzliche 10 Tage pro Elternteil (Alleinerziehende 20 Tage) gewährt. Der Anspruch soll auch für die Familien gelten, in denen eine Betreuung eines Kinders zuhause erfolgt und entsprechend dem Appell der Landesregierung auf eine Betreuung verzichtet wird. Die Stadt Essen hat ein einheitliches Formular für alle Betreuungseinrichtungen zu Ihrer Arbeitserleichterung erarbeitet. Nach Absprache mit den Eltern füllen unsere Kindertagespflegepersonen dieses bitte aus, damit die Eltern das Formular bei der Krankenkasse einreichen können.

Anspruch auf Kinderkrankengeld haben grundsätzlich auch alle selbstständig Tätigen (also auch Kindertagespflegepersonen), wenn sie einen eigenen Anspruch auf Krankengeld über eine Zusatzversicherung  abgesichert haben. Ob dies dann auch für den erweiterten Anspruch der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesetzlich verankerten Mehrtage zur Betreuung von Kindern zusteht, hoffen wir zeitnah klären zu können und werden über das Ergebnis wie gewohnt informieren.

Formular Kinderbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb

 
15.01.2021 +++ Kinderkrankentage +++

Die Neuregelung der Kinderkrankentage betrifft auch die Kindertagespflege. Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass gesetzlich versicherte Alleinerziehende im Jahr 2021 pro Kind 40 statt 20 Tage Kinderkrankengeld beantragen können, maximal bei mehreren Kindern auf 90 Tage. Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. 

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08.01.2021

Das NRW-Familienministeriums hat sich mit Anschreiben an Kindertagespflegepersonen, Kitas sowie Eltern gewandt. Wie bisher bleiben Angebote der Kindertagespflege und Kitas weiterhin für alle Kinder geöffnet. Es gibt jedoch einen dringenden Appell, dass nur die Eltern ihre Kinder in die Betreuung schicken sollen, die die Betreuung nicht anders verantwortungsvoll organisieren können. Familienminister Stamp fordert auf: „Lassen Sie Ihre Kinder, wenn es irgendwie geht, zu Hause! Wenn Sie aber die Betreuung in Anspruch nehmen müssen, steht Ihnen Ihr Angebot zur Verfügung. Diese Entscheidung treffen Sie eigenverantwortlich. Zwei Drittel der Eltern sind meinem ersten Appell gefolgt. Bitte bleiben Sie weiter verantwortungsvoll bei der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote.“

Eltern müssen weiterhin keine Arbeitgebernachweise o.ä. einreichen. Kindertagespflegepersonen und Erzieher*innen werden ausdrücklich dazu aufgefordert, aktiv auf Familien zuzugehen und die Betreuung anzubieten, wenn sie die Betreuung für das Kindeswohl unverzichtbar  halten.

In den Kitas müssen Gruppentrennungen vorgenommen werden, daher werden hier die Betreuungsstunden wie im eingeschränkten Regelbetrieb im Frühsommer die Betreuungsstunden pauschal um 10 Stunden gekürzt.

In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder grundsätzlich im Umfang der Betreuungsverträge. In der Großtagespflege sollte nach Möglichkeit eine räumliche Trennung der Kindertagespflegepersonen mit ihren zugeordneten Kindern für die gesamte tägliche Betreuungszeit eingehalten werden. Wir wissen, dass dies eine Herausforderung darstellt. Wir raten unseren Kindertagespflegepersonen deshalb, auf die Lösungen zurückzugreifen, die sie hierfür bereits im ersten Lockdown im März 2020 gefunden haben. Gerne unterstützen wir bei den Überlegungen und der Umsetzung.

Die allgemeinen Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung gelten weiterhin: Erwachsene halten einen  Abstand von 1,5 Metern, ansonsten muss von Erwachsenen eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Der eingeschränkte Pandemiebetrieb gilt zunächst für die Dauer des Lockdowns bis zum 31.01.2021.

Um eine zusätzliche wirtschaftliche Belastung der Eltern abzufedern erhalten Eltern zehn zusätzliche Tage an Kinderkrankengeld je Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende). Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, und entsprechend dem Appell der Landesregierung auf eine Betreuung verzichtet wird. Wir hoffen, dass seitens des Ministeriums noch konkretere Informationen folgen und werden diese dann weiterleiten. Unser Verband fordert hier schnellstmögliche Klarheit, um erwerbstätige Eltern zu entlasten. Hier geht es zu der aktuellen Pressemeldung in Bezug auf die angekündigten Kinderkrankentage des VAMV NRW.

Die Elternbeiträge werden landesweit im Januar ausgesetzt. Die Form der Erstattung/Art der Abrechnung kann von Kommune zu Kommune unter-schiedlich sein. Die Verfahren werden aktuell geklärt, dies kann jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Kindertagespflegepersonen können sich in der Zeit vom 07.01.– 26.03.2021 sechs Mal kostenfrei testen lassen. Die dafür notwendigen Unterlagen erhalten unsere Kindertagespflegepersonen auf Anfrage bei ihrer jeweiligen Fachberater*in.

Hier geht es zur Bestätigung des Trägers bzw. des Jugendamtes zur Vorlage für einen freiwilligen Corona-Test und dem Anschreiben des NRW-Familienministers

 

14.12.2020

Das NRW-Familienministerium hat über die Auswirkungen des Lockdowns vom 14. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 für die Kindertagespflege informiert.

Es gilt:

  • Der Betrieb soll vom 14. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021  auf ein Minimum reduziert werden.
  • Es geht daher der dringende Appell an alle Eltern, die Betreuung nur zu nutzen, wenn es absolut notwendig ist.
  • Es gibt – anders als im Frühjahr – kein Betreuungsverbot.
  • Eltern haben für Ihre Kinder grundsätzlich einen Anspruch auf die Betreuung. Wenn Eltern aus beruflichen oder privaten Gründen eine Betreuung benötigen, sollen sie diese erhalten.

Grundsätzlich liegt es also im Ermessen der Eltern, ob sie ihr Kind in die Kindertagespflegestelle bringen. Unsere Bitte an die Eltern: Wägen Sie gut ab, ob eine Betreuung notwendig ist. Gleichzeitig gilt: Grundsätzlich ist die Kindertagespflegeperson bei Elternwunsch (s.o.) zur Betreuung verpflichtet. Vorher vereinbarte Urlaubstage sind hiervon selbstverständlich ausgenommen.

Die Coronasituation ist für alle mit hohen Belastungen verbunden. Wir hoffen sehr, dass Sie als Eltern und Kindertagespflegepersonen trotz des dadurch entstehenden Stresses im partnerschaftlichem Dialog zu guten Lösungen kommen. Wie immer steht Ihnen die Fachberatungsstelle bei Fragen gerne zur Seite.

Informationen für Träger, Leitungen, Personal von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen Lockdown vom 14.12.2020 bis 10.01.2021

 
08.12.2020

In einem Brief wendet sich NRW-Familienminister Stamp an Kindertagespflegepersonen und ihre Eltern. In diesem Schreiben bedankt sich der Minister erneut für deren besonderen Einsatz in herausfordernden Zeiten. Außerdem bietet er Kindertagespflegepersonen Gestaltungsspielräume an, die sie flexibel und bedarfsgerecht umsetzen können:

  • Ausweitung der Maskenpflicht unter Erwachsenen (das heißt auch dann, wenn der 1,5 m Abstand einhaltbar ist)
  • Engere Auslegung des Umgangs mit kranken Kindern
  • Gestaffelte Vorgaben zu Bring- und Abholzeiten
  • Weniger Flexibilität in Randzeiten
  • Räumliche Gruppentrennung in der Großtagespflege, kein Wechsel von betreuten Kindern zwischen den ihnen pädagogisch und vertraglich zugeordneten Kindertagespflegepersonen
  • Einschränkungen für die Eltern beim Betreten der Kindertagespflegestelle (Bring- und Abholsituationen soweit möglich in den Außenbereich verlegen)
  • Reduzierung des individuellen Betreuungsumfangs im Einvernehmen mit den Eltern

Eine transparente und zugewandte Kommunikation zwischen unseren Kindertagespflegepersonen und deren Eltern sind das A und O für gute Lösungen – unsere Fachberatung unterstützt dabei gerne.

Corona-Betreuungsverordnung Stand 09.12.2020

 
06.11.2020

++ Informationen des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) zu den aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens und Auswirkungen auf die Kindertagesbetreuung ++ Schreiben des NRW-Familienministers Stamp ++ Informationen zum richtigen Lüften ++

Das Wichtigste in Kürze:

  • Beim Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kindern gilt es vor allem, im Rahmen einer vertrauensvollen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gemeinsam mit den Eltern zu verantwortbaren Regelungen zu kommen. Orientierung hierfür gibt die Anlage Umgang mit Krankheitssymptomem:
    • Kranke Kinder sind – auch außerhalb von Coronakrisen – zu Hause am besten aufgehoben
    • Kommen Eltern und Kindertagespflepersonen zu dem Schluß, dass ein Kind nur leicht angeschlagen ist, eine Betreuung für das Kind, die anderen Kinder und die Kindertagespgflegeperson verantwortbar ist, ist die Betreuung grundsätzlich nicht verboten
    • Kinder mit Schnupfen dürfen die Kindertagespflegestelle nach 24 Stunden wieder besuchen
    • Kinder mit anderen Symptomen können die Kindertagespflegestelle wieder besuchen, wenn sie einen Tag lang symptomfrei sind. Ein Attest ist nicht erforderlich
  • Zum Thema Maskenpflicht  gilt
    • Im Kontakt zu den Kindern muss keine Maske getragen und kein Abstand gehalten werden
    • Erwachsene sollten einen Abstand von 1,5 Metern einhalten, ist dies nicht möglich, gilt die Maskenpflicht
    • In Bring- und Holsituationen sollten alle Erwachsene eine Maske tragen

Das Land NRW wird erneut FFP2- Masken zur Verfügung stellen. Wir informieren Sie, sobald wir weitere Informationen erhalten. Noch ein Hinweis von uns aus der Fachberatungsstelle: In den Kitas sind Besuche von interessierten Eltern teilweise untersagt. Unsere Einschätzung für die Kindertagespflege sieht wie folgt aus:

  • Grundsätzlich sollten alle Kontakte sorgsam abgewogen und besonnen gehandelt werden
  • Für ein grundsätzliches Verbot von Kennlernbesuchen sehen wir keinen Anlass, wichtig ist, dass diese Besuche außerhalb der Betreuungszeiten stattfinden und die Hygienevorschriften eingehalten werden (Maskenpflicht, Handdesinfektion, Abstand)

Bei Fragen wenden Sie sich wie immer gerne an Ihre Fachberaterin/ Ihren Fachberater. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in Einzelfällen zwar beraten können, die verbindlichen Aussagen aber vom Gesundheitsamt getätigt werden müssen.