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Coronavirus – alle Informationen und Dokumente auf einem Blick

Das Coronavirus wirbelt auch in der Kindertagespflege alle alltäglichen Routinen und Arbeitsabläufe durcheinander. Hier haben wir alle wichtigen Informationen und Dokumente zusammengestellt, die Kindertagespflegepersonen benötigen:

 
 
 
14.10.2020 ++ Freiwillige Testung auf Corona-Virus ++

Die NRW-Landesregierung bietet Beschäftigten an Schulen und in der Kindertagesbetreuung zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien die Möglichkeit, sich bis zu dreimal kostenlos auf COVID-19 testen zu lassen. Der Zeitpunkt ist frei wählbar.

Wichtig ist, dass Tagespflegepersonen (wie auch schon bei der letzten Testungsmöglichkeit) ein Formular von ihrer Fachberatung unterschreiben und stempeln lassen. Tagespflegepersonen des VAMV NRW melden sich deshalb bei ihrer jeweiligen Fachberatung, wenn sie sich testen lassen möchte. Dieses Schreiben und die beigefügte Bestätigung des Arbeitgebers/Jugendamtes bzw. der beauftragten Fachberatungsstelle müssen beim jeweiligen Termin für den Abstrich der Ärztin/dem Arzt vorgelegt werden, damit diese/dieser weiß, dass sie zum berechtigten Personenkreis gehören.

Hier geht es zur Übersicht der Praxen, die die Testungen durchführen

Download Formular Bestätigung des Trägers bzw. des Jugendamtes zur Vorlage für einen freiwilligen Corona-Test

Hier geht es zur Pressemeldung der Landesregierung NRW

 

30.07.2020 ++ Kinder von Reiserückkehrern aus Corona-Risikogebieten ++

Kindertagespflegepersonen, die Kinder von Reiserückkehrern betreuen, die sich in einem Corona-Risikoland aufgehalten haben, müssen folgendes wissen:

Nach §1 und §2 CoronaEinrVO in der ab 18.07.2020 geltenden Fassung haben sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten und deren Kinder beim Gesundheitsamt zu melden und

  • einen negativen Corona Test innerhalb der letzten 48 Stunden vorzuweisen
  • oder für zwei Wochen in Quarantäne zu gehen

Die Erziehungsberechtigten sind auf die Quarantänepflicht hinzuweisen. Sollten Kindertagespflegepersonen einen begründeten Verdacht haben, dass sich ein Kind während des Urlaubs in einem Risikogebiet aufgehalten hat und vorzeitig die Kindertagespflegestelle besucht, muss die Kindertagespflegeperson das Gesundheitsamt nformieren. Dieses nimmt dann Kontakt mit den Eltern auf. Die Rechtsgrundlage zur Übermittlung der Daten an das Gesundheitsamt bilden der §69 Abs. 1 Nr. 1 SGB X, §1 Abs. 3 S3 und §8a Abs. 1 SGB VIII.

28.07.2020 ++ Aufnahme des Regelbetriebs in Kindertageseinrichtungen zum 17.08.2020 ++

Das NRW-Familieninisterium hat den Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen zum 17. August 2020 beschlossen. Dazu hat das Ministerium mehrere Schreiben und Verordnungen herausgegeben:

  1. Offizielles Schreiben zur Aufnahme des Regelbetriebs in der Kindertagesbetreuung an Eltern, Beschäftigte und Träger
  2. Ministerschreiben an Eltern, Beschäftigte, Träger
  3. Schreiben an die Jugendamtsleitungen zur Aufnahme des Regelbetriebs
  4. Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen. In dem Schreiben wird detailliert beschrieben, was bei bestehenden Krankheitssymptomen zu beachten ist und dass für die Wiederaufnahme kein ärztliches Attest benötigt wird.
  5. Bestätigung des Trägers bzw. des Jugendamtes zur Vorlage für einen freiwilligen Corona-Test (Muster)
  6. Rahmen-Hygieneplan für Kinder- und Jugendeinrichtungen. Detaillierte Beschreibung, welche Punkte bei der Erstellung und Überarbeitung des Hygieneplans zu beachten sind, inkl. Muster-Reiniguns- und Desinfektionsplan.

Das NRW-Familienministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die bevorstehende Aufnahme des Regelbetriebs noch in Zeiten der Pandemie vollzogen wird. Es ist und bleibt unerlässlich, dass Tagespflegepersonen weiterhin täglich notieren, welche Tageskinder anwesend waren. Nur so kann die Rückverfolgbarkeit für Infektionsgeschehen sichergestellt werden.

27.07.2020 ++ Freiwillige Testung von Kindertagespflegepersonen auf Coronavirus ++

Das NRW-Familienministerium hat bekanntgegeben, dass Kindertagespflegepersonen sich ab dem 03.08.2020 bis zu den Herbstferien 14-tägig freiwillig auf Kosten des Landes auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) testen lassen können. Die Organisation der Testungen erfolgt über die Kassenärztlichen Vereinigungen. Testungen sind bei den noch bestehenden Testzentren sowie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, vorrangig den Hausärztinnen und Hausärzten, möglich.

Wichtig: Für den Test müssen Kindertagespflegepersonen das Schreiben des NRW-Familienministeriums sowie eine Bestätigung des Arbeitgebers/Jugendamtes bzw. der beauftragten Fachberatungsstelle beim jeweiligen Termin für den Abstrich Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt vorlegen

Um eine Überlastung der Labore zu vermeiden, können sich Kindertagespflegepersonen nur in folgenden Kalenderwochen testen lassen:

KW 32 (3.-7.8.), KW 34 (17.-21.8.), KW 36 (31.08.-4.9.), KW 38 (14.-18.9.), KW 40 (28.09.-2.10.)

Nach der Testung werden Kindertagespflegepersonen persönlich über das Testergebnis informiert. Bei positiver Testung wird automatisch ebenfalls das zuständige Gesundheitsamt informiert. Das Gesundheitsamt wird Kontaktnachverfolgung aufnehmen und gegebenenfalls weitere erforderliche Maßnahmen ergreifen.

Sollten Fragen oder Unklarheiten bezüglich der Testung bestehen, können Kindertagespflegepersonen sich an die Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116117 wenden.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihre Fachberaterin/ ihren Fachberater. Wir suchen mit Ihnen nach einer Lösung und stimmen uns bei Bedarf mit dem Jugendamt ab.