VAMV NRW

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Coronavirus – alle Informationen und Dokumente auf einem Blick

Das Coronavirus wirbelt auch in der Kindertagespflege alle alltäglichen Routinen und Arbeitsabläufe durcheinander. Hier haben wir alle wichtigen Informationen und Dokumente zusammengestellt, die Kindertagespflegepersonen benötigen:

28.05.2020 ++ Handreichung für die Kindertagesbetreuung gültig ab 8. Juni ++
  • Alle Kinder haben grundsätzlich wieder einen Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung in einem Angebot der Kindertagesbetreuung. In dieser neuen Stufe ist eine Bevorzugung einzelner Personengruppen nicht mehr vorgesehen
  • Gruppensettings in der Kindertagespflege: Die Betreuung darf nur im Rahmen der erteilten Erlaubnis zur Kindertagespflege nach § 43 Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) erfolgen und die Grenze der Betreuung liegt bei fünf fremden Kindern gleichzeitig je Kindertagespflegeperson
  • In der Großtagespflege dürfen insgesamt nicht mehr als neun Kinder betreut werden. Nach Möglichkeit sollte eine räumliche Trennung der Kindertagespflegepersonen mit den ihr zugeordneten Kindern für die gesamte tägliche Betreuungszeit eingehalten werden. 
  • Eine Eingewöhnungsphase darf stattfinden. Dies gilt auch für Fälle einer erneuten Eingewöhnung für Kinder, die in den vergangenen Wochen nicht betreut wurden, sofern dies aus pädagogischen Gründen erforderlich ist. In diesen Fällen darf ein Elternteil ggf. auch abwechselnd die Eingewöhnung begleiten.
  • Das Abstandsgebot zwischen dem pädagogischen Personal und den Eltern ist grundsätzlich einzuhalten. Zum Einsatz von Schutzmasken wird auf Kapitel 4.5 verwiesen.
  • Kinder dürfen generell nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich. Die Eltern erklären einmalig schriftlich, dass sie ihre Kinder nur bringen, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind. Hierzu kann die Eigenerklärung Gesundheit genutzt werden.
  • Das Abstandsgebot kann mit den Kindern nicht eingehalten werden. Mit Eltern und in Großtagespflegestellen sollte es eingehalten werden, was in Bring- und Abholsituationen pädagogisch nicht immer möglich sein wird.
  • Alle Kindertageseinrichtungen und einige Kindertagespflegestellen verfügen bereits über einen Hygieneplan. In diesem sind Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene festgelegt. Die dort festgelegten Maßnahmen sind auch gegen SARSCoV-2 wirksam. 

Zur Orientierung sind dieser Handreichung als Anlage 1 und 2 beigefügt:

  1. der Rahmen-Hygieneplan für Kinder- und Jugendeinrichtungen
  2. der Muster-Reinigungs- und Desinfektionsplan für Kinder- und Jugendeinrichtungen, die jeweils vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt sind.

In den Handreichungen befinden sich Hinweise zur Hygieneeinhaltung beim Schlafen, Mittagessen und anderen Alltagssituationen:

  • eine Schutzmaske muss getragen werden, 
  • in der Bring- und Abholsituation von allen Erwachsenen, im Umgang mit anderen Erwachsenen immer dann, wenn der Abstand von 1,5 Metern im Kontakt nicht einzuhalten ist.
  • Es ist sicherzustellen, dass eine Rückverfolgbarkeit von möglicherweise eintretendem Infektionsgeschehen gegeben ist. Dazu ist eine tägliche Dokumentation der Zusammensetzung der gebildeten Gruppensettings zu erstellen (Namen der Kinder und des betreuenden Personals). Die Anwesenheit Externer ist zu dokumentieren. Die Anwesenheit von Eltern in der Bring- und Abholsituation ist nicht zu dokumentieren. Die Dokumentation sollte bis auf Weiteres aufbewahrt werden.
Die Arbeitsschutz-Hotline für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ist unter der Telefonnummer 0800 589 2803 wie folgt zu erreichen:

Im Zeitraum vom 26.05.2020 bis 12.06.2020 an jedem Arbeitstag der Woche (mit Ausnahmen von Feiertagen) in der Zeit von 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr und 

im Zeitraum vom 15.06.2020 bis 17.07.2020 montags, mittwochs und freitags (mit Ausnahmen von Feiertagen) in der Zeit von 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihre Fachberaterin/ ihren Fachberater. Wir suchen mit Ihnen nach einer Lösung und stimmen uns bei Bedarf mit dem Jugendamt ab.

 
 
22.05.2020 ++ Eingeschränkter Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni ++

Ab dem 8. Juni 2020 dürfen im Rahmen eines eingeschränkten Regelbetriebes wieder alle Kinder, die einen Betreuungsvertrag haben, in der Kindertagespflege betreut werden.

In den „FAQ Betretungsverbot“ wird unter anderem beschrieben, wie die Betreuung in einer Großtagespflege organisiert werden sollte, aber auch inwieweit eine KTPP weiter finanziert wird, die Aufgrund der Zugehörigkeit zur Risikogruppe, die Betreuung nicht anbietet.

Die „FAQ eingeschränkter Regelbetrieb“ beziehen sich auf den Zeitraum des eingeschränkten Regelbetriebs ab dem 08.06.2020 und haben vorher keine Gültigkeit. Sie geben Antworten beispielsweise auf Fragen wie „Was bedeutet eingeschränkter Regelbetrieb?“, „In welchem Umfang können die Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb in der Kindertagespflege betreut werden?“ oder „Werden die Schließzeiten in der Sommerzeit aufrechterhalten?“. Bei Rückfragen steht Ihnen Ihre jeweilige Fachberatung gerne zur Verfügung.

 

20.05.2020 ++ Öffnung der Kindertagesbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb ++

Alle Tageskinder können ab dem 8. Juni in vollem Betreuungsumfang in ihre Kindertagespflegestelle zurückkehren. Einschränkungen sind nur vorgesehen, wenn die Stadt Essen Kinder verteilen müsste, deren Betreuung aufgrund der RKI-Risikogruppe nicht gewährleistet ist.

 

13.05.2020 ++ aktualisierte FAQs zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten ++
11.05.202 ++ Informationen zur neuen CoronaBetrVO ab 14.05.2020 ++ aktualisierten FAQs ++ Hinweise zur Wiedereingewöhnung von Tageskinder ++

Ab dem 14. Mai dürfen alle Kinder ab 2 Jahren die Kindertagespflege besuchen. Außerdem haben Kinder mit Behinderung oder drohender Behinderung einen Anspruch auf Betreuung. Wir bitten unsere Tagespflegepersonen, ihrer*m jeweiligen Fachberater*in Bescheid zu geben, welche und wie viele Kinder sie ab Donnerstag (14.05.2020) betreuen werden.

 
30.04.2020

vor dem Hintergrund der bisherigen Entwicklungen weist das Ministerium in einer offiziellen Information darauf hin, dass „bis auf weiteres keine Betreuungsangebote vorgehalten werden, die nicht ohnehin auch im Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung bestehen. Mit diesem Hinweis verbindet das NRW-Ministerium seinen Dank an alle, die bislang für diese Angebote bereitgestanden haben bzw. Betreuungen übernommen haben und leisten damit hoffentlich auch einen Beitrag zur Entlastung der Beschäftigten.“

 

27.04.2020

24.04.2020

Am Montag, 27.04.2020, tritt die CoronaBetrVO in Kraft. Sie umfasst eine offizielle Information des MKFFI für Träger, Leitungen, Personal und Eltern sowie drei Musterbescheinigungen:

  1. Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit
  2. Bescheinigung erwerbstätiger Alleinziehender
  3. Bescheinigung Alleinerziehender in der Abschlussprüfung an einer Schule / Hochschule.
NEU: Die Bescheinigungen für berufstätige Alleinerziehende

Für den Anspruch auf Betreuung reichen die Merkmale Berufstätigkeit und allein erziehend aus – eine Zugehörigkeit der Gruppe der unabkömmlichen Schlüsselpersonen ist hier nicht nötig.

Außerdem unbedingt beachten: in den neuen Bescheinigungen für Schlüsselpersonen wird Homeoffice nicht länger als Grund gegen einen Betreuungsanspruch benannt wird. Die Bescheinigungen sind nun gemäß der Fachempfehlungen angepasst worden. Sollten Sie von Eltern/ Schlüsselpersonen wissen, die aufgrund von Homeoffice bisher keine Arbeitgeberbescheinigung erhalten haben, weisen Sie diese bitte auf die neue Bescheinigung hin.

Sowohl  berufstätige Alleinerziehende als auch Schlüsselpersonen haben trotz der Möglichkeit von Homeoffice einen Anspruch auf Betreuung in der Kindertagespflege, da sich die Betreuung von Kindern unter drei Jahren und Erwerbstätigkeit zu Hause nicht vereinbaren lässt.